Scheinwerfer-Hilfszugwagen - Platine

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DCC-Greenhorn
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Scheinwerfer-Hilfszugwagen - Platine

Beitrag von DCC-Greenhorn » 11.03.2013, 09:14

Dieser Wagen LGB 4049(0) hat in der "Werkzeugkiste" eine Platine mit folgenden Komponenten
(1) eine Gleichrichter-Schaltung per Dioden
(2) ein Batteriefach für 2 Mignon-Zellen 1,5 Volt, die den Scheinwerfer (2.5 Volt-Birnchen) per Schiebeschalter speisen

So weit, so gut ! Dann ist aber da auch noch ein BDI 137-10 Transistor zu finden, dessen Bedeutung mir überhaupt nicht klar ist - dient der etwa zur 5 Volt-Spannungsversorgung für die Mannschaftskabine ? Gibt es in diesem Forum einen Experten, der mich da ggf. aufklären kann ?

Zum Hintergrund: An sich möchte ich auf die lästigen Batterien verzichten und den Scheinwerfer direkt aus der Schiene speisen (Digitalstrom), den Plus-Pol der Gleichrichter-Dioden mit dem Plus-Pol des Batteriefachs kurzschließen und ein 18 Volt-Birnchen in den Mast einsetzen. Was mich bei der Realisierung i.A. noch zögern läßt, ist eben dieser BDI 137-10 - H I L F E
Freundliche Grüße
Wolfgang

"fliegende" LGB-Anlage immer wieder an Weihnachten

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Beitrag von DCC-Greenhorn » 11.03.2013, 16:26

Jetzt muß ich noch einen Nachtrag anbringen, nachdem ich mir die Platine des Scheinwerfer-Wagens noch einmal vorgenommen habe:

(1) Die Beleuchtung der Manschaftskabine arbeitet mit 18 Volt, direkt von der Schiene über den Gleichrichter mit einem zwischengeschalteten Widerstand von ca. 50 Ohm (obwohl auf der Wagenverpackung für die Steckbirne 5 Volt angegeben sind :?: )

(2) Der Transistor heißt BD 137-10 (also ohne das " I ") und liefert an zwei Kontakte auf der Platine ca. 5 Volt (unter Last), ohne dass diese Kontakte irgend einen Zweck erfüllen.

Wenn dem so ist, so reduziert sich meine Frage wie folgt: Kann man auch mit einem BD-Transistor eine Spannung reduzieren ? Wenn ja, was ist der Unterschied zu einem Spannungsregler, z.B. 4805 ?

Ich bin gespannt, ob jemand dazu eine Antwort weiß.
Freundliche Grüße
Wolfgang

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Beitrag von 'toyo' » 11.03.2013, 21:58

Der BD137-10 ist ein einzelnes Bauteil in einer kleinen Schaltung,
mit der auf 5V stabilisiert wird - Bezugselement ist dort meist eine
Zener-Diode 5,6V . es sind noch einige weitere, wenige Bauteile
dazu notwendig. Der BD137 ist der Leistungs-Regler darin.
Nur allein (ich versteh die Frage so) kann er die 5V nicht halten.

Der 7805 (nicht 4805) enthält eine komplette Schaltung, mit der
5V stabilisiert werden. Es sind keine weiteren Bauteile erforderlich,
es werden aber meist noch 2 Kondensatoren und eine Schutzdiode
dazu gechaltet.

Bei Interesse kann ich hier auch die elektronischen Schaltungen
dazusetzen (als Bild).
Selberbauen beruhigt ... :-(

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Beitrag von DCC-Greenhorn » 15.03.2013, 15:08

Hallo Toyo,

wow - Deine Antwort zeugt ja von großer Fachkenntnis ! Das mußte ich erst einmal verdauen und veranlaßte mich dann, die Platine noch einmal näher anzusehen. Wie schon angemerkt, liegt an den beiden Kontakten, die mit dem Transistor verbunden sind (Emitter und Base ?) 5 Volt an, die aber (zumindest bei meinem Wagen) nicht zur Mastbeleuchtung dienen.

Ich habe mal einen Schaltplan von der Platine gezeichnet (hat ein bißchen gedauert), den ich Dir als PM / eMail zukommen lasse, weil ich nicht weiß, wie man so etwas hier in diesem Forum einstellt (sorry für die anderen Leser). Vielleicht schaust Du Dir den mal an und findest noch ein paar erläuternde Bemerkungen dazu.

Im übrigen habe ich zwischenzeitlich den plus-Ausgang des Gleichrichters mit dem Plus-Pol des Batteriefaches kurzgeschlossen und ein 18 Volt-Birnchen in den Mast eingesetzt - funktioniert nun prima auch ohne Batterien.

Vielen Dank im voraus und freundliche Grüße
Wolfgang
Freundliche Grüße
Wolfgang

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Beitrag von 'toyo' » 15.03.2013, 19:13

OK, Wolfgang, ich habe Deine Datei (PDF) mit der Zeichnung erhalten
Da PDF hier (glaube ich) nicht als Bildanzeige einzubauen geht, werde
ich diese in einer JPG-Datei zeichnen und in einer 2. Zeichnung so, wie
es in Elektronikschaltplänen aussieht. Dann hier für daran Interessierte
einbauen.

... Dann werde ich mir diese Schalktung erst einmal praktisch aufbauen,
um die Funktion zu erkennen (etwas kurios ...). Wenn ich dazu aussage-
fähig bin, kommt die Funktionsbeschreibung hinterher.

Frage :
Was ist da original "ab Werk" für eine Glühbirne drin ? Ich hatte diesen
Scheinwertferwagen 4049(0) noch nie praktisch in der Hand ... :(
In der Zeichnung kann ich so nicht erkennen, wo die angeschlossen ist.
Am +/-5V-"Ausgang" ?

So, ich verschwinde erst mal in die Elektronikecke ... hihi

Bis übergleich ... :)
Zuletzt geändert von 'toyo' am 15.03.2013, 21:13, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von 'toyo' » 15.03.2013, 21:03

So ...
Ich habe zuerst mal die PDF-Zeichnung von Wolfgang als JPG-Format angefertigt,
um sie (für ihn) hier einzustellen.

Bild
Die linke Zeichnung im Bild ist die von Wolfgang, die rechte ist meine Version,
wie sie in Elektronikschaltplänen sein würde ...
Die Dioden (5x) sind 1N4001, die Widerstandwerte von Wolfgang mit einem
Multimeter so ausgemessen.

Zur Funktion selber kann ich jetzt noch nichts aussagen, ich muß das erst mal
in meiner Elektronikecke durchtesten ...

Ich bitte im Sinne von Wolfgang hierzu um Mittun, wenn möglich :)
Vielleicht hat schon jemand Kenntnis von der beabsichtigten Funktion, LGB
hat ja noch andere kuriose Schaltungen ...

Wäre der angegebene BD137-10 z.B. ein 7805, wär es eine Spannungs-
stabilisierung (für Ua 5V), aber die Widerstände ...

Die Diode vom Plus-Kontakt des Batteriefaches dient zur Abblockung einer
Ladespannung aus der Fahrspannung heraus - die Batterie könnte ohne diese
Diode hochgehen ! Warum da aber noch ein Widerstand als
Strombegrenzung bei 3 Volt drin ist, ist mir unklar ! Es würden da dann ja
nur 4 mA fließen ... Das reicht dem Scheinwerfer bestimmt nicht aus ... :(

Naja, ich werde das mal praktisch durchchecken.
Bis übergleich ... :)
Zuletzt geändert von 'toyo' am 15.03.2013, 21:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von 'toyo' » 15.03.2013, 21:23

Nachsatz (und Vorschlag) :

Wenn mir jemand so eine Platine (kann auch defekt - muß aber komplett sein)
zukommen läßt + eine Schilderung, was der Wagen elektrisch/elektronisch
können soll (z.B. Dauerlicht mit 5 Volt konstant, u.a. Warnblinkfunktion etc.)
kann ich nach den Platinenmaßen eine Elektronik entwerfen und schicken.
Kosten wären die reinen Materialkosten + Porto(s), Arbeit kostet 0 (Null) €,
Hobby ... !
Diese aufgebaute und gelieferte Elektronik würde ich dann hier "frei für Jedermann"
veröffentlichen, als Nachbaumöglichkeit für Interessierte.
(Sollte jemand das in SMD wollen, würde ich dann hier Hilfe suchen, ohne
Lupe geht SMD bei mir nicht mehr ! ...)
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Beitrag von 'toyo' » 16.03.2013, 14:32

[quote="DCC-Greenhorn"]Hallo Toyo,

... snip-snap ...

Im übrigen habe ich zwischenzeitlich den plus-Ausgang des Gleichrichters mit dem Plus-Pol des Batteriefaches kurzgeschlossen und ein 18 Volt-Birnchen in den Mast eingesetzt - funktioniert nun prima auch ohne Batterien.

Erste Antwort vom Test - eigentlich könntest Du die ganze Schaltung dann
rauswerfen :) ... über D5 und R4 = 80 Ohm wird der Strom auf 225 mA
begrenzt ... den Rest brauchst Du nicht mehr. hihi

Ich mach aber weiter ... :)
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Beitrag von 'toyo' » 16.03.2013, 16:47

So, ich hab mal was getan ... :)

Der Bericht der ersten Inspektion dieser Schaltung von Wolfgang aus seinem LG 4049 :

Zuerst eine Test-Platine gezeichnet, geätzt, bestückt (mit den angegebenen
Werten, außer D1-4 = Graetzbaustein) ... alles null Problemo ...
Freitag abend am TV eeh nix verpaßt ...

Bild

Bild

Bild

... und dann mit dem Anzuschließenden komplettiert ...

Bild

Ergebnis 1 : mit der 3 V-Batterie tut sich an der 6 V-Glühlampe ... nichts.
Es liegen 0,03 V an :(

Ergebnis 2 : mit angeschlossenem Fahrregler erhöht sich die Spannung an
der Glühlampe auf 0,65 V bei Uf = 18V :(
... und der 500 Ohm-Widerstand wird warm.

Die Schaltung stimmt also so nicht ... (irgendwo ein kleiner Fehler ...
Wolfgang, hast Du die Schaltung richtig von der Platine "abgekupfert" ?)
Sorry ... :)

... oder, ein Bauteil falsch identifiziert - es gibt z.B. "Widerstände", schön
leuchtend grün ... - das sind aber Spulen (Drosseln). Die Meßwerte sind wie
bei Widerständen in Ohm - aber völlig andere elektronische Wirkung, wenn die
Schaltung richtig arbeitet ...
Versuchsweise habe ich den 39 Ohm-Widerstand mal durch eine Drossel
47 µH ersetzt, aber Null Effekt ...

Vom Sinn her ...
... müßte/sollte die Schaltung aus der Fahrspannung "Uf" die Glühlampe x Volt
stabil versorgen und bei ca. x V Max. begrenzen.
* Der Widerstand R1 = 530 Ohm (Normwert wahrscheinlich 560) begrenzt den
Stromfluß (rechnerisch) auf 34 mA im Minuszweig der Schaltung.
* R3 = 39 Ohm (Normwert wahrscheinlich 47) dient als "Vorheizung" für die
(kalte) Glühlampe und soll den Transistor beim Anlauf etwas entlasten.
* Der Transistor selber dient als Spannungsbegrenzer (was heute die 70xx-
Regler machen) auf Mittelwert x V - theoretisch ... Mir liegen zu der
Schaltung ja leider keine LGB-Infos vor, nicht mal die Originalplatine :(
! Der Widerstand R2 = 500 Ohm (560 ?) ist so in dieser Beschaltung ein
"Heizelement".
* D5 von "Batterie-Plus" zu "5 V-Plus" sperrt einen Rück-/Ladestrom aus der
Uf höher als 2,8 V an "5 V-Plus" und schützt die Batterie dagegen, damit
diese nicht "hochgeht". Warum aber der Widersatand R4 = 80 Ohm da noch
mit drin ist ... kurios. Er würde ja nur den Strom der Batterie begrenzen,
eine andere Funktion ist nicht erkennbar.
Die 3 V kommen aber an der Glühlampe nicht an, da die Diode sich 0,6 V
abknappst ..., also würden bei 2,4 V dann 30 mA fließen. Doller Effekt an
einer 6 V-Glühlampe ...

Logischer wär (für mich) alles bei Betrieb bei einer 2,5 V-Birne ...

... Ich könnte mir ja nun so einen 4049 ersteigern :) aktuell für ca. 75 Ökken,
um an so eine Platine zu kommen - das ist mir aber als Studienobjekt zu "preis-
wert" - eine andere Verwendung hätte ich für den Wagen 4049 leider nicht ...

Dieser ergebnislose Versuch kann aber nicht die Lösung des Rätsels sein.
Ich geb noch nicht auf ... :)
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Beitrag von DCC-Greenhorn » 17.03.2013, 17:09

Hallo Peter,

in der Tat macht m.E. die ganzen Platine wenig Sinn, weil (A) an den 5 Volt-Kontakten überhaupt kein Verbraucher angeschlossen ist; (B) in der Mannschaftskabine, die lt. Beschreibung mit einer 5 Volt-Glühbirne beleuchtet werden soll (und dafür wäre die Schaltung nötig), eine 18 Volt-Birne direkt mit der gleich-gerichteten Schienenspannung versorgt wird (18 V bei Digitalbetrieb bzw. bei "Volldampf" im analogen Betrieb); und (C) der Scheinwerfer mit einer 2.5 Volt-Birne bestückt war, die ausschließlich vom Batteriefach (über einen Schalter) gespeist wurde (bevor ich jetzt "umgerüstet" habe; s. weiter oben).

Da Du aber wild entschlossen zu sein scheinst, dieser Schaltung auf den Grund zu gehen, und ich allzu wißbegierig in dieser für mich an sich fremden Materie bin, kann ich Dir anbieten, nicht die Platine (da müßte ich allzu viele knapp bemessene Kabel ablöten), sondern gleich den ganzen Wagen "zur Inspektion" zu schicken - hast Du Interesse ? :?:
Freundliche Grüße
Wolfgang

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Beitrag von 'toyo' » 17.03.2013, 19:22

Jo Du ! Aber kloar doch ! Das Problem will und muß ich erkunden ...
Die werden doch nicht etwa Elektronikschrott als Ballast verbaut haben ?
hihi
Irgend einen Sinn wird das schon (gehabt) haben, nur es ist keiner von den
Verursachern mehr erreichbar ...
Mir war schon immer schleierhaft, was die sich bei diesem riesigen Scheinwerfer
gedacht hatten. Bei einer (Modell-) Oberleitungsreparatur wären ja die
geblendetenh Monteure aus der Kanzel gefallen ...
Kurioses Fahrzeug ...
Selberbauen beruhigt ... :-(

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Beitrag von 'toyo' » 18.03.2013, 21:00

So, mittlerweilen hatte mir Wolfgang 2 Fotos von der Platine mit div. Hinweisen
auf Details dazu gemailt - merci :)

Nach diesen Fotos habe ich heute meine Schaltung aus der 1. Ausgabe als
"Ausgabe Version 2" aktualisiert. Es ist nur noch 1 Bauteil strittig/unsicher
(war auf dem Foto nicht eindeutig zu erkennen) - der R 530 könnte eine
Zenerdiode (ZPD ... o.ä.) sein, ich habe es in V.2 vorerst so eingesetzt.

Bild

Dieser Entwurf der Version 2 ist noch nicht in der Werkstatt getestet !

Vorläufige "Erkenntnis" :
Die Schaltung bildet eine Ladespannungs-Stabilisierung dar (wahrscheinlich
für 5 Volt) - um, wenn im Batteriefach 2x R6-Accu eingesetzt, diese über die
Fahrspannung nachgeladen werden. Die Punkte "5 V" haben garnichts mit
5 Volt zu tun ! Sie sind parallel zu Emitter und Basis des Transistors. Die von
LGB gedachte Funktion noch nicht klar ...

Die Kontakte K (2x schwarz zur Kabine) haben wahrscheinlich diese stabilen
5 Volt, Betrieb der Kabinenbeleuchtung mit 5 V-Glühbirnchen.

Die Mastkontakte M werden dierekt über das BAtteriefach (schlbar) betrieben.

Die Schaltung ist alte LGB-Schaltungstechnik der 70er ... Wenn man den
Wagen 4049 nicht als Sammelobjekt (mit Wert) erhalten will/muß, könnte
man mit heutigen elektronischen Bauteilen bessere Effekte für den Wagen
erzielen/gestalten. :)

Ich werde mir wohl doch noch ein "zerspieltes" Objekt 4049 beschaffen
und ... :)

... "irgendwann in diesem Theater" ... :) mal sehn. Vorschläge ?
Anregungen ? Wünsche ? ...

Aso, als LGB noch diese Technik baute, gab es diese Probleme nicht ! :

Bild

:)
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Beitrag von 'toyo' » 25.03.2013, 21:08

So, ich hab mir die schaltung nun noch einmal aufgebaut, mit ner Zenerdiode 9,1 V
statt des Widerstandes 530 von Masse zur Basis des Transistors ... + 2x R6-Batterien
im "Batteriefach".

- die 2,5V-Birne (für den Scheinwerfer) wird bei Fahrstrom Maximum etwas heller ...
wären da 2x R6-Accus drin, könnte man von "Nachladen" sprechen. Da LGB aber
dort den Einsatz von 2x R6-BATTERIEen vorgibt, können die das Laden der Accus
dort nicht vorgesehen haben ...
Kurios, denn BATTERIEen soll man ja eigentlich NICHT laden - Erwärmung,
Gasbildung, Ex-Gefahr !, da es sich um eine geschlossne Batterie handelt !

- die Glühbirne in der Kabine wird entsprechend zum Fahrstrom heller. Mein
Multimeter brachte nur den Effekt, daß bei max 24 V Fahrspannung der
Transistor bei ca. 16 V begrenzte. Ob die DAS bezweckt haben ? ...

Die Schaltung ist keine 5 Volt-Reglung !

Und ! ... die Birne leuchtet nur in EINER Fahrrichtung ! Beabsichtigt ?
Oder hatte ich 'nen Fehler in meiner Mechnik ? ...

- die 2 nichtbenutzten Kontakte in der Mitte (1x zum Kollektor, 1x zur Basis des
Transistors) haben einen bekannten Abstand ... Hatten die dort eine 2er
Steckverbindung geplant ? Fernsteuerung des Scheinwerders über einen
Dekoder ? Scheint so ... :roll:

Ich würde dazu gerne den Inschenjör bzw. Projektant befragen, was er da für Absichten
erdacht hatte :P 'ne Beschreibung zum 4049 hatte ich noch nicht in der Hand.
Steht dazu da was drin ? ...


Mehr hab ich nicht erkunden können. Ich würde, hätte ich den Wagen (in
Benutzung, nicht in der Sammlung ...), diesen überflüssigen Sch... rauslöten
und sinnvolleres dafür rein ... und 2x R6-Accus statt Batterie. Oder nach den
Originalmaßen gleich ne neue Platine mit neuen Schaltungen und Teilen ... :)

aso, ich hab den elektronischen Schaltplan nochmal überarbeitet und etwas
"übersichtlicher gemacht. Hat es Sinn, den hier noch reinzustellen. Hat jemand
Bedarf ?

.
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Champus
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Re: Scheinwerfer-Hilfszugwagen - Platine

Beitrag von Champus » 21.08.2017, 09:12

Hi,
auch wenn der Thread schon etwas älter ist, scheint es noch keine endgültige Lösung/Antwort zu geben.
Ich frage daher mal anders herum. Welche Aufgabe soll die Schaltung denn überhaupt haben?

Trams
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Re: Scheinwerfer-Hilfszugwagen - Platine

Beitrag von Trams » 21.08.2017, 10:04

Moin,
heutzutage unter digitalem Betrieb dürfte sich diese Schaltung m.E. überholt haben.
Ich habe jedenfalls meinen Lampenwagen mit einem Funktionsdecoder versehen, mit dem ich Scheinwerfer und kabinenlicht (jeweils getrennt) schalten kann. Dazu habe ich ihm auch noch rote Rücklichter spendiert.
Schöne Grüße
Trams

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