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Metallräder
Verfasst: 24.08.2008, 23:59
von chrisheho
hallo und zwar wollte ich meine wagen umrüsten also die einfachen plastikräder ab und andere dran.
einmal wegen der guten laufeigenschauften und zum anderen quitschen manche wagen bei mir ungemein.
am besten wären natürlich kugelgelagerte räder aber die sind mir ganz ehrlich zu teuer.
dann gibt es noch die anderen zb. vollräder aus metall.....hab die auch einen vorteil in den lauf eigenschaften???
weil ich das gefühl habe das die plastikräder den ganzen zug bremsen.
ooder hat vieleicht noch jemand eine bessere oder andere idee???
Verfasst: 25.08.2008, 07:34
von Marc
Genau die gleichen Erfahrungen habe ich auch gemacht. Die "Standardräder" quitschen wie ein mißhandeltes Eichhörnchen und legen auch richtig Abrieb auf die Schiene, den die Lokomotiven wieder einsammeln und dann immer schlechter laufen. Und der Kunststoffabrieb ist schwer von den Stromleitenden Antriebsrädern der Loks zu entfernen, der backt richtig an!
"Günstig" sind alle Metallräder nicht - kugelgelagter Räder sind scheinbar aus purem Gold gegossen!
Bachmann hat recht anständige und bezahlbare Metallräder, das Pack mit 4 Achsen kostet immer so um die € 14,-- bis 16,--, je nach Händler. Das halte ich für recht anständig.
Das Quitschen läßt extrem nach und der Abrieb ist weg. 4 Wagen habe ich schon umgerüstet, der Rest folgt so peu á peu.
Verfasst: 25.08.2008, 23:09
von chrisheho
ämmmm wie ist das mit der größe da kenn ich mich jetzt überhaupt nicht aus.
es gibt einmal die großen mit 31mm und einmal die kleinen mit 24mm durchmesser.
ansonsten sind die ganz günstig 4 stück für 16€
Verfasst: 26.08.2008, 07:13
von Marc
Also meine Wagen haben alle 31 mm - mag sein, daß es Wagen gibt, die "kleine" Räder haben oder das Wagen im "Normalspurmaßstab" 1:29 die kleinen Räder benötigen.
Im Zweifelsfall eine Achse ausbauen und nachmessen (muß man ja beim Wechsel eh ausbauen) - aber 31 mm ist bei allen meinen Wagen der benötigte Durchmesser.
Verfasst: 26.08.2008, 13:22
von Kazumba
Hallo,
Metallachse ist nicht gleich Metallachse.
Hab einen Testbericht über 16 verschiedene Metallachsen vorliegen. Abgesehen von den kugelgelagerten Achsen schneiden darin die AristCraft Achsen mit ihren Allroundeigenschaften am besten ab (werden über Bachmann - nicht zu verwechseln mit Bachmann USA - in Deutschland vertrieben).
Zu
Bachmann USA Achsen : Zitat : "
Die dunkel brünierte Oberfläche ist ziemlich rauh und die Achsen laufen leider nicht immer hundertprozentig rund". Das Plus dieser Räder ist der Preis - Viererpack unter 16 €".
Bachmann bietet diese Achsen auch mit einem Durchmesser von 24,5 mm an - geeignet z.B. für Personenwagen sächsischer Bauarten, die mit ihren kleinen Rädern auf 750 mm Schmalspur unterwegs sind
Die kugelgelagerten original LGB Achsen haben übrigens den Vorteil, dass an ihnen gleich Stromabnehmer angebracht sind (Kabel aufstecken, fertig) - interessant für Wagenbeleuchtungen.
Verfasst: 26.08.2008, 22:20
von chrisheho
danke für die antworten!!!
Verfasst: 27.08.2008, 07:36
von Gandalf
Hei chrisheho,
ich nehme mal an, daß sich Kazumba auf den Test im Gartenbahnprofi bezieht. Ich selbst habe die Aristo Craft Radsätze (Best.Nr. 29111B) mehrfach bei meinen Wägen verbaut. Die Laufeigenschaften sind traumhaft gut und die Wägen haben eine absolute Laufruhe

. Der Nachteil der Achsen ist allerdings, daß ein Zug dann sehr schnell ziemlich schwer wird

. Immerhin hat eine Achse 89 Gramm. Ein Vierachser hat dann ein reines "Radgewicht" von 356 Gramm. Auf Steigungen geht die Zugleistung der Lok dann ganz schnell in die Grätsche.
Es gibt noch einen Anbieter, der jedoch immer wieder unter den Tisch fällt. USA-Trains. Best.Nr. USAR2090, USAR2093 und USAR2094. Diese Radsätze werden von einigen Vereinsmitgliedern eines anderen Forums verwendet. Dort ist man sehr begeistert davon, insbesondere weil auch der Preis attraktiv sein soll.
Gruß
Verfasst: 27.08.2008, 14:23
von Kazumba
ja Gandalf - dem ist so.
Dabei schätze ich das Gewicht der Radsätze, weil sie dem Wagen mit einem niedrigen Schwerpunkt eine gute "Straßenlage" verpassen.
Ist ja auch nicht i.d.R. die Zugkraft der Motoren, sondern eher das fehlende Gewicht der Loks, das der Zuglänge ein Ende setzt. Deshalb hab ich die Loks mit mehr oder weniger Blei beschwert, was dann enorm hilft, das Durchdrehen der Räder an Steigungen zu verhindern.
Übertreiben sollte es man nicht mit dem Zusatzgewicht - dürfte sonst auf die Getriebe gehen.
Die USA Trains Radsätze sind mir noch nicht über den Weg gelaufen - ist aber sicher mal einen Test wert. Hast du auch eine Bezugsquelle dafür ?
Verfasst: 27.08.2008, 20:47
von helu50
Hallo,
schau mal bei
www.eisenbahn.modellbau-koenig.de
da kostet 1Paar 8,72 Euro.
Peter
Verfasst: 27.08.2008, 22:39
von chrisheho
ok danke nochmals für die antworten!!
werde mal 2 oder 3 verschiedene ausprobieren.
mal ne frage neben bei habe keine lust ein extra thema auf zu machen.
fährt die mallet auch durch r1 denn ich habe auf meinem äußeren nur r3 verlegt aber habe eine einzige r1 drin weil es anders nicht gepasst hätte.
Verfasst: 28.08.2008, 00:33
von Mr_Davidoff
Hi,
wenn ich das richtig sehe, haben die nur einen Durchmesser von 28 mm. Geht das denn trotzdem?
Gruß
Reinhard
Verfasst: 28.08.2008, 12:27
von Marc
Als Kazumba mit seiner Mallet zu Besuch war, ist sie einwandfrei mit meinen R1 Radien zurechtgekommen - auch bei "Schlängelkurven". Ich habe ausschliesslich bis jetzt R1-Radien verbaut.
Sie braucht halt seitlich mehr Platz wie eine Stainz - vor allem die vorderen Kanten und der Führerstand-Tritt ragen weit über's Gleis.
Hier die Mallet in einer rechts/links Kombination aus R1 Gleisen.
PS.: Seit dem ich das Ding in Aktion gesehen habe ist sie der Traum!
Verfasst: 28.08.2008, 13:03
von chrisheho
ja in der tat ist es eine sehr schöne lok.
ich habe sie auch schon mehrmals in aktion gesehen.
ich hatte nicht daran gedacht das der vordere bereich schwenkbar ist.
Verfasst: 28.08.2008, 13:12
von Kazumba
Hallo,
fährt die mallet auch durch r1
Alle original Loks (und Wagen) der LGB sind so konstruiert, dass sie den R1 durchfahren.
Anders sieht es bei den LGB - kompatiblen Loks amerikanischer Hersteller aus. Da gibts durchaus "Geschosse", die selbst mit dem R3 Schwierigkeiten haben.
Wie Marc schon sagt, ist bei den größeren LGB Loks und Wagen lediglich ein ausreichendes Lichtraumprofil zu beachten.
Übrigens -
habe eine einzige r1 drin
wenn du schon fast alles in R3 hast - was draußen durchaus sinnvoll ist -, würde ich an einer Möglichkeit suchen, auch die letzten R1 raus zu werfen.
R3 sieht nicht nur besser aus - mal abgesehen von einer typischen Kleinbahn - sonder bringt auch bessere Laufeigenschaften (z.B. an Steigungen und bei Weichen).
Direkte Links/Rechts Kombinationen (wie bei Marc 's Bild zu sehen) sollte man eh, wann immer möglich, vermeiden.
Dennoch - jeder natürlich nach seinem Gusto

Verfasst: 28.08.2008, 13:47
von Kazumba
Hallo Peter,
meinst du das :
Edelstahl Achsen/Räder geschwärzt 8,72€
R2093b
bei König ?
Da steht aber, ein Paar Räder kostet diesen Preis. Denke, das sind keine zwei Achsen. Hersteller ? Sind aber auch nicht am Lager.
Dennoch würden mich Erfahrungen damit interessieren.