Digitalisieren Schlepp-Tender Dampflok LGB 22155

Fragen und Beiträge zur Digitaltechnik für LGB. Massoth, LGB, ML-Train selbst oder andere Hersteller.

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HW Gartenbahner
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Digitalisieren Schlepp-Tender Dampflok LGB 22155

Beitrag von HW Gartenbahner » 23.01.2015, 13:18

Habe die Schlepptender Dampflok LGB 22155 neu geschenkt bekommen.
Möchte sie digitalisieren mit Sound. Gibt es Erfahrungen, Motor im Tender; dort auch Vorrichtung für Lautsprecher. Aber es gibt keine Anleitungen oder sonstige Hinweis. Habe ECOS Zentrale II

Stephan D.
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Beitrag von Stephan D. » 02.02.2015, 07:30

Hallo!

Da Du die ECoS besitzt wäre es wohl vorteilhaft wenn Du einen ESU LokSound XL V4.0 verwendest. Eine spezielle Anleitung zur Digitalisierung dieser Lok wirst Du vermutlich nirgends finden. Da hilft nur das "Gehirnschmalz" zu bemühen und sich selbst seine Möglichkeit zu suchen.

Gruß
Stephan
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HW Gartenbahner
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Schlepp Tender digitalisieren

Beitrag von HW Gartenbahner » 02.02.2015, 10:22

Danke für den Hinweis.

Mein Problem ist jedoch spezieller.
Braucht man bei 2 Motoren - 1 in der Lok und 1 im Tender - 2 Lokdecoder, funktionieren die gleichzeitig/gleichartig, oder muss man eine Doppeltraktion vorsehen.
Wie ist es mit dem Loksound -- wie gesagt, Platz ist im Tender, also nur 1 Sounddekoder -- im Tender oder wenn man generell die Schlepptenderlok nur mit 1 Motor bestückt, den Sounddecoder in der Lok und das Sound Modul im Tender? Ich sehe keine Kabelverbindung zwischen Lok und Tender.

hploxa
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Beitrag von hploxa » 03.02.2015, 11:33

Mein Problem ist jedoch spezieller.
Braucht man bei 2 Motoren - 1 in der Lok und 1 im Tender - 2 Lokdecoder, funktionieren die gleichzeitig/gleichartig, oder muss man eine Doppeltraktion vorsehen.
Wie ist es mit dem Loksound -- wie gesagt, Platz ist im Tender, also nur 1 Sounddekoder -- im Tender oder wenn man generell die Schlepptenderlok nur mit 1 Motor bestückt, den Sounddecoder in der Lok und das Sound Modul im Tender? Ich sehe keine Kabelverbindung zwischen Lok und Tender.

Hallo HW Gartenbahner

meine LGB 20261, Dampflok "Nicki und Frank S." wurde vor Jahren in Nürnberg digitalisiert. Lok und Tender haben jeweils einen eigenen Motor und einen eigenen Decoder. Keinen Sound. Lok und Tender sind mit Kabel verbunden. Das ist unabhängig von den Decodern wichtig, weil die Stromaufnahme dann über alle Achsen und 2 Schleiferpaare erfolgt. Die Lok bleibt nie auf Weichen stehen, d.h., die Stromaufnahme wird bei langsamer Fahrt nicht durch das Herzstück der Weiche unterbrochen. Natürlich sind die Decoder von Lok und Tender in Bezug auf Beschleunigung und Fahrtempo gleich eingestellt.

Gruß Xaver
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Beitrag von hploxa » 03.02.2015, 11:37

oder muss man eine Doppeltraktion vorsehen.


Den Teil hatte ich überlesen. Beide Decoder erhalten die selbe Adresse!

Gruß Xaver
Das Leben ist zu kurz um sich zu ärgern!

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Beitrag von HW Gartenbahner » 04.02.2015, 09:32

Danke für den Hinweis, insb gleiche Lokadresse, war mir bisher nicht bekannt.
Die Lok 22155 hat keinen Stecker Anschluss, wie etwa der Schienenbus zwischen Triebfahrzeug und Steuerwagen. Ich suche mal, ob ich ein Weg für die Verbindung finde.
HW

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Beitrag von DCC-Greenhorn » 04.02.2015, 20:44

Für 2 Motoren 2 Decoder vorsehen ==> muß nicht ungedingt sein. Die LGB-Decoder 55020 bzw. 55021 waren einfach icht leistungsfähig genug, um 2 Motoren zu versorgen (deswegen gab es dann auch einmal einen Decoder-"Booster" von LGB), aber spätestens mit dem LGB 55027 kann man ohne weiteres 2 Motoren ansteuern. Nötig ist allerdings eine Kabelverbindung vom Tender zur Lok mit 4 Leitungen : 2 x Gleis und 2 x Motor, egal, ob der Decoder nun im Tender oder in der Lok verbaut ist.

Meines Erachtens ist allein schon wegen der Lastregelung ein Decoder die beste Lösung.

viele Grüße
Wolfgang
Freundliche Grüße
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Beitrag von hploxa » 04.02.2015, 22:55

Meines Erachtens ist allein schon wegen der Lastregelung ein Decoder die beste Lösung.

Stimmt !

Gruß Xaver
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Beitrag von DCC-Greenhorn » 05.02.2015, 09:52

Bleibt noch zu ergänzen, dass Du ggf. auch für das Licht. falls Du es schalten willst, noch 2 Leitungen zwischen Lok und Tender benötigst. Alternativ kannst Du natürlich auch auf das Ein-/Ausschalten verzichten und mit Dauerlicht fahren, indem Du in der Lok bzw. im Tender für die Beleuchtung direkt Strom vom Gleis abgreifst (Digital-Strom ist ja dauernd vorhanden), mit Widerständen entsprechend runter-"spannst" und damit dann die Birnchen versorgst (das funktioniert aber überhaupt nicht mit LEDs !).

Wiederum alternativ kannst Du natürlich einen Gleichrichter einbauen und mit einem DropDown (780x) die gewünschte Spannung produzieren. Diese Bauteile sind alles Cent-Artikel.

Viel Spaß
Wolfgang
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Beitrag von HW Gartenbahner » 05.02.2015, 12:10

Wirklichen Dank für die fundierten Hinweise. Bin 67J und erst 3 J wieder dabei. Für meine 1. Digitalisierung einer Lok habe ich mir schon ein kompliziertes Modell vorgenommen.
Deshalb noch eine Ergänzungsfrage.

Wenn ich nur 1 Decoder verwende, bleibt dann die bisher eingebaute Verbindung über den Stiften am 2. Motor bestehen?

Bereits jetzt Danke für weitere Hilfe
HW

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Beitrag von DCC-Greenhorn » 05.02.2015, 19:46

Hallo HW,

nein, diese Verbindung mußt Du entfernen. Sie dient im analogen Modus nur dazu, dass der Strom von der Schiene über diese Brücke gleich an den Motor gelangt - also Brücke weg.

Noch einmal etwas detaillierter: Unter der Annahme, dass Du den Decoder im Tender einbaust, greifst Du den Schienenstrom an den beiden inneren (von 4) Kontakten des Antriebsblocks ab und führst ihn zu den beiden Gleisanschlüssen des Decoders. Von den Motorausgängen des Decoders gehst Du dann an die beiden äußeren Kontakte des Antriebsblocks - damit läuft dann bereits der Tender-Motor.

Zur Versorgung des Motors in der Lok mußt Du 2 Kabel vom Tender (von den Motorausgängen des Decoders) zu den äußeren Kontakten im Antriebsblock der Lok führen, dann läuft auch dieser Motor und dabei könntest Du es dann an sich schon belassen.

Um aber eine bessere Stromaufnahmen von den Gleisen sicherzustellen, solltest Du die Stromaufnahme durch die Räder / Schleifer der Lok mit einbeziehen und daher zwei weitere Kabel von den inneren beiden Kontakten des Lok-Motorblocks zu den Gleis-Eingängen des Decoders leiten. Damit nimmt Deine Schlepptender-Lok insgesamt über 12 Stellen Strom aus den Gleisen auf, da stören auch kleine Verunreinigungen oder stromlose Weichenherzen nicht.

viel Spaß
Wolfgang
Freundliche Grüße
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