Hallo liebe Foristi,
ich heiße Frank, bin 46 JAhre alt und habe einen knapp vierjährigen, kleinen Sohn.
Vor mittlerweile über dreißig Jahren schenkten mir meine Eltern / Opa eine LGB Gartenbahn, die sich auch heute noch in sehr gutem Zustand befindet.
Weihnachten soll es nun soweit sein, und mein kleiner Sohn soll diese Bahn von mir "erben" und ebenso viel Spaß daran entwickeln, wie ich ihn hatte....
Heute habe ich das gute Stück vom Speicher geholt und erst einmal getestet, ob die drei Locks überhaupt noch funktionieren.
Siehe da, sie bewegen sich auf den drei von mir provisorisch zum Test zusammengesteckten Schienenteilen....
Allerdings sehr langsam und auch ein paar Funken sind hier und da an den Schienen im Bereich der Abnehmer zu sehen.
Meine Frage ist nun, kann das an den Schienen liegen, muss ich die in irgend einer Form sauber machen bzw. polieren um eine bessere Stromabnahme zu haben, oder muss man den Abnehmer an den Locks irgendwie reinigen und wenn ja...womit ??? (Autosol-Paste evtl. ?)
Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir ein paar Tips geben könntet, damit das Weihnachten für meinen kleinen keine Katastrophe gibt.
By the way, ich lebe in Mönchengladbach und war am letzten Wochenende mit meinem kleinen und meiner Frau bei den Jungs von der LGB Bahn-Anlage in MG-Rheydt, wo es und schon mal richtig gut gefallen hat.
Liebe Grüße und meinen besten Dank für ggfs. kommende Tips im Voraus...
Frank Lingen
Ich bin "neu" und habe eine dreißig Jahre alte LGB Bahn...
Moderator: lgb-fan
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Re: Ich bin "neu" und habe eine dreißig Jahre alte LGB Bahn...
Hallo Frank,
da ist eine Ferndiagnose schwierig.
Es können sowohl die Gleise als auch die Räder / Stromabnehmer verschmutzt sein.
Für die Gleise habe ich die besten Erfahrungen mit dem LGB Schienenreiniger gemacht. Gibt es für ~ 15 EUR bei ebay und ist zumindest für "überschaubare" Anlagen ausreichend.
Wichtig ist nicht mit Schleifpapier o.ä. an die Schienen zu gehen. Das gibt Schrammen in die sich der Schmutz setzt.
Vielleicht reicht es auch schon mal fest mit einem Lappen zu reinigen.
Schmutz an den Rädern / Stromabnehmer der Loks sollte erkennbar sein. Auch hier erst mal mit einem Lappen / Microfasertuch versuchen den Schmutz zu entfernen.
Funken deuten eher auf Schmutz an den Rädern / Stromabnehmer hin.
Wünsche dir und deinem Sohn viel Spaß !
So ähnlich bin ich auch an meine LGB gekommen
VIele Grüße
Jochen
da ist eine Ferndiagnose schwierig.
Es können sowohl die Gleise als auch die Räder / Stromabnehmer verschmutzt sein.
Für die Gleise habe ich die besten Erfahrungen mit dem LGB Schienenreiniger gemacht. Gibt es für ~ 15 EUR bei ebay und ist zumindest für "überschaubare" Anlagen ausreichend.
Wichtig ist nicht mit Schleifpapier o.ä. an die Schienen zu gehen. Das gibt Schrammen in die sich der Schmutz setzt.
Vielleicht reicht es auch schon mal fest mit einem Lappen zu reinigen.
Schmutz an den Rädern / Stromabnehmer der Loks sollte erkennbar sein. Auch hier erst mal mit einem Lappen / Microfasertuch versuchen den Schmutz zu entfernen.
Funken deuten eher auf Schmutz an den Rädern / Stromabnehmer hin.
Wünsche dir und deinem Sohn viel Spaß !
So ähnlich bin ich auch an meine LGB gekommen

VIele Grüße
Jochen
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Re: Ich bin "neu" und habe eine dreißig Jahre alte LGB Bahn...
Hallo Jochen,
vielen, lieben Dank ersteinmal für die nette Antwort und Deine Tips.
Ich bin ja heifroh, daß diese Bahn so ziemlich das einzige aus meiner Jugend ist, was zur Gänze heile geblieben und noch voll funktionstüchtig zu sein scheint....außer meinem ersten Luftgewehr.... aber ich bin echt gespannt, wie der kleine Matthias darauf reagieren wird... ich hoffe, er wird viel Spaß haben.
Ich werde mal meine Frau um ein Mirkofasertuch erleichtern und einen Reinigungsversuch unternehmen.
Danke Dir,
liebe Grüße,
Frank
vielen, lieben Dank ersteinmal für die nette Antwort und Deine Tips.
Ich bin ja heifroh, daß diese Bahn so ziemlich das einzige aus meiner Jugend ist, was zur Gänze heile geblieben und noch voll funktionstüchtig zu sein scheint....außer meinem ersten Luftgewehr.... aber ich bin echt gespannt, wie der kleine Matthias darauf reagieren wird... ich hoffe, er wird viel Spaß haben.
Ich werde mal meine Frau um ein Mirkofasertuch erleichtern und einen Reinigungsversuch unternehmen.
Danke Dir,
liebe Grüße,
Frank
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Re: Ich bin "neu" und habe eine dreißig Jahre alte LGB Bahn...
Es könnte auch ein zugesetzter Kollektor am Motor sein, dafür sprechen die Funken bei der stromaufwärts. Das heißt der Strom ist sehr hoch. Wenn die kollektorspalten zugesetzt sind ist ein Kurzschluss zwischen den Polen vorhanden. Dann läuft die Lok auch langsam. Das würde ich um jeden Fall noch kontrollieren, weil sonst gibt es noch Folgeschäden
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Re: Ich bin "neu" und habe eine dreißig Jahre alte LGB Bahn...
cst hat geschrieben: ↑05.12.2019, 23:53Es könnte auch ein zugesetzter Kollektor am Motor sein, dafür sprechen die Funken bei der stromaufwärts. Das heißt der Strom ist sehr hoch. Wenn die kollektorspalten zugesetzt sind ist ein Kurzschluss zwischen den Polen vorhanden. Dann läuft die Lok auch langsam. Das würde ich um jeden Fall noch kontrollieren, weil sonst gibt es noch Folgeschäden

Wenn die Kollektorspalten zugesetzt sind läuft der Motor (wenn überhaupt) nur noch langsam und zieht dafür einen recht hohen Strom (soweit ja noch ok), aber mit der Funkenbildung zwischen Stromabnehmer und Gleis hat das nichts zu tun.
Korrodierte Messinggleise haben die überraschende Eigenschaft daß die dunkle Korrossionsschicht auch Strom leitet. D.h. es ist bei rein korrodierten (= dunkel angelaufenen) Schienen nicht zwingend eine Entfernung der Korrossionsschicht notwendig. Sind die Gleise jedoch zusätzlich auch verschmutzt (z.B. durch Abrrieb der Haftreifen oder festgefahrenen Schmutz), so ist es zuerst mal ausreichend die Schienenoberseiten zu reinigen. Dazu sind ein Eimer mit Wasser und haushaltsüblichem Allzweckreiniger sowie ein Lappen ausreichend. Sollte eine "tiefergehende" Reinigung notwendig sein so sollte man zu einem der von verschiedenen Herstellern (z.B. Piko oder Roco) angebotenen Gleisreinigungsgummis (auch Gleisrubber genannt) greifen.
Funkenbildung beim Fahrbetrieb rührt in vielen Fällen aber von verbrauchten oder verschmutzen Schlienenschleifern und Lokrädern her. Zeigen sich an diesen gelbliche Verfärbungen oder gar Einkerbungen so sie diese Verbraucht und müssen ersetzt werden. Ebenso sollte man unbedingt auch die Radschleiferkohlen kontrollieren. Auch diese nutzen sich ab bzw. können durch Verschmutzung in ihren Führungsröhrchen hängen bleiben und so keinen Kontakt mehr zu den Rädern haben. Sind auch diese abgenutzt oder lassen sich nicht mehr lösen müssen auch sie ersetzt werden. Hierbei auch gleich die (oft mit Kohlenabrieb und Ölresten) verunreinigten Kontaktflächen der Radschleiferkohlen auf der Rückseite der Lokräder reinigen (z.B. mit einen Lappen und Isopropanol, Glasreiniger geht zur Not auch). Gerade bei den Radschleiferkohlen kann es vorkommen daß die Andruckfedern ausglühen und so die Schleifekohlen nicht mehr oder noch noch ganz schach an des Rad gedrückt werden. Dann müssen sie ebenfalls ausgewechselt werden auch wenn der Kohlenstift eigentlich noch lang genug wäre.
Gruß
Stephan
Gartenbahn - Was sonst?
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Re: Ich bin "neu" und habe eine dreißig Jahre alte LGB Bahn...
Wenn’s funkt, liegt die Vermutung nahe, dass viel Strom fließt. Da kann es schon der Kollektor sein. Ich habe eine Mallet,da war es auch so und die ist deshalb nicht langsamer gefahren, hat aber so viel Strom gezogen, dass der Trafo abschaltete. Mit nem Amperemeter konnte ich das schön beobachten. Ich würde nachschauen.
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