Probleme Programmierung MD Dekoder

Fragen und Beiträge zur Digitaltechnik für LGB. Massoth, LGB, ML-Train selbst oder andere Hersteller.

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Probleme Programmierung MD Dekoder

Beitrag von www.soekoe.de » 21.04.2020, 21:29

Hallo 45 mm Gemeinschaft, seit einigen Monaten beschäftige ich mich in wenig mit der Digitaliserung meiner kleinen LGB Anlage. Dazu habe ich mir die preisgünstigen MD Dekoder und den Programmer gekauft. In aller Regel klappt die Programmierung sehr gut bis auf ein paar wenige Ausnahmen. So hatte ich einen DRIVE S reklamiert, weil dieser sich zwar teilweise ansprechen lies, aber immer andere Wert beim Auslesen zurückbekam und gar nicht Schreiben konnte. Herr Dege schaute sich diesen an und konnte nichts finden, zu Hause wieder probiert und es klappte auf Anhieb ??? Aktuell kämpfe ich mit einem 2-Kanal Weichendekoder, der sich gar nicht auslesen oder schreiben lässt. Aber er funktioniert mit den Standardweichenadressen 1 und 2, sodass grundsätzlich auch Software etc. funktionieren muss. Alle anderen Dekoder, die ich zwischendurch probiert habe reagieren normal, d.h. ein 4-K-Weichendek. und ein DRIVE S, sowie ein BASIC-S. Bevor ich ihn sinnlos reklamiere, nun die Frage:
Hat Jemand hier auch schon solche Erfahrungen gemacht oder ggf. eine Erklärung / Lösung? Vorweg: hohe Übergangswiderstände schliesse ich aus, weil ich die gleichen Kabel wie z.B. beim 4-K-WD genommen und selbst den Widerstand von Programmer zu Dek. gemessen habe. Auch habe ich es mit und ohne Last mehrfach probiert... ??? Danke im Voraus.

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Re: Probleme Programmierung MD Dekoder

Beitrag von D-1 » 22.04.2020, 15:52

Hallo,

ist schweirig hier etwas zu raten. Ich habe auch einen solchen Programmer, allerdings noch den ohne SUSI. Ich nutze ihn relativ oft. Das er immer ohne zu "ruckeln" läuft, könnte ich auch nicht behaupten, aber im Großen und Ganzen läuft er. (Habe außerdem noch einen massoth Programmer. Immer ganz rund läuft der auch nicht.) Wenn sich mein MD-Programmer mal nicht mehr von der Stelle bewegt, hab ich auch schon mit Erfolg den Netztteilstecker gezogen und von vorn begonnen, wie beim PC halt. Wichtig ist auch, so meine Erfahrung, im Testmodus immer erst "Starten" und am ende immer "Stoppen" und alle Eingaben langsam und in Ruhe machen. Das Teil ist halt kein Hochleistungsrechner. Versuchs mal nur mit Schreiben (CV 120 mit deiner Wunschadresse) und dann testen.
Viel Erfolg

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Re: Probleme Programmierung MD Dekoder

Beitrag von www.soekoe.de » 22.04.2020, 18:21

Hallo und Danke, aber das habe ich alles schon probiert, werde mal eine Weile warten und den im Garten verbauten anderen 2-K-WD von MD nochmal an den Programmer stecken. Dieser lies sich damals auf diese Weise problemlos umprogrammieren. PS: CV 121 und CV 126 versuche ich zu manipulieren.

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Re: Probleme Programmierung MD Dekoder

Beitrag von www.soekoe.de » 22.04.2020, 19:45

Ich sah gerade, der Forumseintrag "keine Bestätigung" klingt nach den gleichen Problem bei der Programmierung der MD Dekoder.

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Re: Probleme Programmierung MD Dekoder

Beitrag von www.soekoe.de » 24.04.2020, 11:39

Habe den vorhanden 2-K-WD aus dem Garten an den Programmer angeschlossen. Im Ergebnis lies dieser sich prima lesen und schreiben. Dann an die gleiche Kabelage den neuen 2-K-WD angeschlossen: Dies reagiert nach wie vor nicht und lässt sich auch auf den Standardadressen 1 und 2 nicht testen, im Gegensatz zum 2-K-WD aus dem Garten. Nochmal den 2-K-WD angeschlossen => lesen / Schreiben / Schalten alles i.O. Und nu?

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Re: Probleme Programmierung MD Dekoder

Beitrag von D-1 » 24.04.2020, 13:38

Habe gerade im aktuellen GaBa Profi über ein Mißgeschick mit einem DRIVE-SR (Decoder für eine Reinigungslok, von MD) gelesen: "Ohne Zutun des Anwenders wird beim Programmieren oder Auslesen eines x-beliebigen CV-Wertes automatisch die Programmiersperre gesetzt. Sofern man dann CV7 auf den Wert 16 programmiert, wird die Sperre aufgehoben, um sich dann beim nächsten programmieren erneut...". Ich will das jetzt um Himmelswillen den MD Decodern nicht nachsagen. Aber vielleicht hast Du auch so einen kranken Patienten.

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Re: Probleme Programmierung MD Dekoder

Beitrag von www.soekoe.de » 28.04.2020, 20:24

Es wäre unfair an dieser Stelle "alles über einen Rettich zu zerren", deshalb kurze Info zu meinem 2-K-WD. Dieser befindet sich auf den Weg zu Herrn Dege, der die Einsatzspannung von 18 auf 15 V "runterprogrammiert", damit dieses ältere Modell dann auch mit dem 15 V Netzteil des Programmers starten kann.

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Re: Probleme Programmierung MD Dekoder

Beitrag von Liegaulok » 03.05.2020, 15:36

Hallo MD-digi-Fahrer.
Ich habe mich auch auf das System von MD festgelegt. Leider nicht die beste Entscheidung.
Aber wie es scheint, funktioniert es bei anderen auch nicht lückenlos.
Anfangs hatte ich nur den Programmer (ohne SUSI ). Da funktionierte es sehr lausig selbst mit den systemeigenen Lok-Decodern. Manchmal habe ich es einfach aus Verzweiflung ein paar Tage liegen lassen. Und siehe da es ging mal. Heute ist mir das Steckernetzteil um die Ohren geflogen, China halt. Mit anderen Herstellern kommt das Teil nur sehr schwer zurecht. Obwohl Massoth explizit in der Bewerbung genannt wird, ist es oft sehr schwer, diese Decoder zu lesen und zu schreiben. Aber auch nicht immer. Wenn es gar nicht geht, muss ich mit der MD-Zentrale programmieren. Die ist aber bei der Anlage, so dass ich nichts in meiner Werkstatt vorarbeiten kann.
Gerade bin ich mit einem Lenz-Decoder beschäftigt. Diese Dinger scheinen auch nur sehr sporadisch zu funktionieren. Jedenfalls kann ich mit dem MD-Programmer beim Gold+ nur 3 Cv`s bearbeiten und beim StandardV2 gar nichts.
Dabei betonen alle Hersteller, dass ihre Produkte NMRA-konform sind.
Mittlerweile sind meine Portokosten schon recht erheblich gewachsen, weil ich vieles an Hern Dege wieder zurückschicke

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Re: Probleme Programmierung MD Dekoder

Beitrag von D-1 » 04.05.2020, 09:26

...kann die Einschätzung zu MD Decodern nur unterstreichen. Bin auch dorthin unterwegs und setze von Lok- über Schaltdecoder, SUSI Wandler, Verdampferelektronik bis hin zum neuen SX6 Sounddecoder alles Mögliche ein. Ein Totalversagen der Hardware hatte ich bislang zwar nicht, aber die Programmierung mit dem CV-Programmer (alte Ausführung ohne SUSI) ist bisweilen holprig. Ich wechsele dann manchmal auf den Massoth Programmer oder lasse ebenfalls die Dinge einfach vorübergehend ruhen. Mit besonderer Vorsicht ist aus meiner Sicht der Testbetrieb am Programmer zu nutzen. Trotz exakter Bedienung von Start/Stopp geht phasenweise nichts mehr. Auf keinen Fall waren Fahrgeräusche des SX6 abzubilden. Hier kommen nur undefinierbare krächzende Geräusche rüber. Vielleicht müßte da die Spannung des Netzteiles höher sein. Für mich gibt es trotzdem derzeit zwei Gründe, um bei MD zu bleiben: 1.)Die gnadenlosen Preise im Vergleich z. B. zu massoth und der Service. Wo antwortet der Geschäftsführer noch selbst bei gestellten Fragen? 2.) Ich habe die Hoffnung, das MD künftig das QM noch mehr in den Vordergrund rückt, (bei dann allerdings vielleicht höheren Preisen).

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Re: Probleme Programmierung MD Dekoder

Beitrag von www.soekoe.de » 11.05.2020, 09:35

Es ist gewissermaßen beruhigend zu lesen, dass es quasi nich an einem selbst liegt sondern auch die Hardware in Frage kommt. Oben geschriebene Erfahrungen habe ich auch schon oft gemacht, wobei die Suche nach den 0 Ohm Übergangswiderständen immer im Vordergrund steht.
Update: Das Eingangs beschriebene Problem des 2-Weichen-Dekoders konnte durch Absenkung der Einsatzspannung auf 15 V von Hr. Dege erfolgreich behoben werden.

Kürzlich kaufte ich mir mein erstes MD SX6 Modul, beschrieb es mit Sound-Dateien für eine BR182 über den Programmer, steckte es an und es funktionierte. Eine Änderung der CV`s auf einem Gleis bzw. zusammen mit dem XL-Fahrdekoder wollte nicht so recht klappen, hatte aber keine Lust mehr das Ding wieder aus der "TAURUS" zu separieren. Trotzdem bin ich von der Qualität des Sound, der Detailtife und vor allem vom kräftigen und lauten Klang mit den 15 W speaker begeistert.- Der Favorit bei jeder Gartenbahnvorführung.

Tuffi
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Re: Probleme Programmierung MD Dekoder

Beitrag von Tuffi » 30.05.2020, 19:14

D-1 hat geschrieben:
24.04.2020, 13:38
Habe gerade im aktuellen GaBa Profi über ein Mißgeschick mit einem DRIVE-SR (Decoder für eine Reinigungslok, von MD) gelesen: "Ohne Zutun des Anwenders wird beim Programmieren oder Auslesen eines x-beliebigen CV-Wertes automatisch die Programmiersperre gesetzt. Sofern man dann CV7 auf den Wert 16 programmiert, wird die Sperre aufgehoben, um sich dann beim nächsten programmieren erneut...". Ich will das jetzt um Himmelswillen den MD Decodern nicht nachsagen. Aber vielleicht hast Du auch so einen kranken Patienten.
Ich habe diesen Decoder ebenfalls eingebaut in meiner Lok und er macht dies definitiv nicht. Fehlbedienung? Den Decoder finde ich wirklich gut, alleine schon weil der Motor nicht so schlagartig anspringt. Allerdings hatte ich so einen ähnlichen Effekt mal mit dem CV Programmer (alte Version). Jedoch seit dem letzten Update hat sich dort vieles verbessert, auch der Testbereich läuft vieel flüssiger und angenehmer. Wer einen MD Programmer hat sollte unbedingt auf 135 updaten, das geht automatisch wenn man die Software öffnet.

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Re: Probleme Programmierung MD Dekoder

Beitrag von Liegaulok » 09.06.2020, 21:21

Hallo Tuffi.
Da hast du sicher Glück gehabt mit dem Decoder. Ich habe 4 dieser Drive S verbaut und bei 3en nur Probleme zusammen mit dem Alten Programmer ohne SUSI gehabt.
Dabei kann ich nicht einmal sagen, ob es am Decoder oder am Programmer gelegen hat. Es kam vor, dass beim Auslesen der CV 1 der Programmer eine 0 eingeschrieben hatte, was eigentlich gar nicht geht. Anschließend geht gar nichts mehr mit Programmieren am Decoder. Ich hatte auch zwei Lenz-Decoder an diesem Programmer. Der Gold+ machte eine halbe Runde, der Standard V2 gar nichts. Auch mit einer Zentrale von ESU und die Z21 von Roco ging da nichts mehr. Beide Decoder habe ich an Lenz zurückgeschickt zum Prüfen. Die haben aber nicht lange gefackelt und beide nagelneu ersetzt. Diese habe ich dann nicht mehr an den MD Programmer angeschlossen und sie fahren.
Den Programmer schicke ich an Herrn Dege zurück. Da kann er ihn an jemanden verschenken, den er ärgern will.
Aber auch mit der MD Zentrale zusammen mit dem Drive S habe ich Probleme. Mit dem DCC-Tool von MD und der MZSpro hat es mir alle CVs im Drive S auf 255 gesetzt. Die Lok springt wie eine Zicke herum, keine Reaktion auf eine Steuerbefehl. Jetzt muss ich den Decoder wieder ausbauen und zusehen, ob er zu retten ist. Herr Dege meinte nur, dass beim Programmieren mit der Zentrale der Strom zu hoch ist und der Decoder vor dem eigentlichen Schreiben eine Fertigmeldung abgibt. Das führt dann zum Beschreiben der CV mit Wert 255.
Einen Drive S musste ich auch zurückschicken, weil Herr Dege ihn updaten wollte. Er sagte, dass sich der S nicht auf dem Gleis updaten lässt. Also schlechte Karten, wenn da noch mehr updates notwendig werden.
Zusammengefasst kann ich sagen, das gelbe vom Ei ist das alles nicht.

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Re: Probleme Programmierung MD Dekoder

Beitrag von 99 6001 » 10.06.2020, 20:14

Hallo zusammen, Hallo Liegaulok,


Also ich kann deine Ansichten hinsichtlich der MD Decoder nicht unterstreichen.
Ich habe seit längerem MD Produkte in Benutzung, sowohl Lok als auch Weichendecoder und hatte bis jetzt keine Probleme.
Weder im Betrieb, noch bei der Programmierung.

Ich bin zufrieden damit und als nicht Digitalprofi komm ich damit zurecht.


Grüße

Thomas

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