Hallo liebe Forumgemeinde,
endlich ist er da, der Frühling und ich starte voller Freude, mein Projekt Gartenbahn. Habe 60 m LGB Gleise ich möchte Fundament hiermit Schotter und Split machen und die Gleise auf Rasenkantensteine setzen.nun stelle ich mir folgende Frage: soll ich die Stromversorgung UNTER den Rasenkantensteinen verlaufen lassen oder neben den Gleisen? Im Internet sieht man oft die Lösung mit darunter aber ich denke, wenn ich mal was ändern muss, ist es daneben praktischer? Freue mich auf eure Erfahrungswerte. Schöne Grüße, Tim
Stromzufuhr unter den Gleisen oder daneben?
Moderator: lgb-fan
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Sommerbahner2026
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Schneckenbergbahner
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Re: Stromzufuhr unter den Gleisen oder daneben?
Mach wie dir es logisch erscheint und nicht wie andere es dir einreden wollen.
Ich habe z.B. einen zentralen Anschluss und Speise sternförmig ein. Kommt auch auf den Gleisplan an.
Ich habe z.B. einen zentralen Anschluss und Speise sternförmig ein. Kommt auch auf den Gleisplan an.
Liebe Grüße aus Oberhavel in Brandenburg
sagt Uwe
"Schneckenberger Eisenbahn Gesellschaft", kurz SEG
http://schneckenbergbahn.de/
https://youtube.com/channel/UCKrV7XsYwu9X6ie9Pofq-pA
sagt Uwe
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derhero
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Re: Stromzufuhr unter den Gleisen oder daneben?
Moin Tim,
ich habe ca. 50 m Gleise einmal rund um den Garten liegen mit nur einer Einspeisung. Das funktioniert gut, Voraussetzung sind allerdings geschraubte Schienenverbinder. Ich hatte vorher in verschiedenen Foren über den notwendigen Leitungsquerschnitt zu den Einspeisungen gelesen und gelernt, dass der Querschnitt der Schienen so groß ist, dass man keine zusätzlichen Einspeisungen braucht.
Grüße aus Ostfriesland
Hero
ich habe ca. 50 m Gleise einmal rund um den Garten liegen mit nur einer Einspeisung. Das funktioniert gut, Voraussetzung sind allerdings geschraubte Schienenverbinder. Ich hatte vorher in verschiedenen Foren über den notwendigen Leitungsquerschnitt zu den Einspeisungen gelesen und gelernt, dass der Querschnitt der Schienen so groß ist, dass man keine zusätzlichen Einspeisungen braucht.
Grüße aus Ostfriesland
Hero
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Traminer
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Re: Stromzufuhr unter den Gleisen oder daneben?
N'abend
Die Gleise sollten locker 10 A verkraften können , wahrscheinlich auch mehr. Die Zuleitung würde ich mit 2,5mm² wählen , um Verluste zu minimieren.Feste Verbindungen natürlich .Im Außenbereich würde ich vom anlöten absehen.Auch würde ich die Anschlüsse mit Farbe o.ä. behandeln , um Oxydation zu minimieren und die Zuleitung im Schutzschlauch verlegen.
LG Martin
Die Gleise sollten locker 10 A verkraften können , wahrscheinlich auch mehr. Die Zuleitung würde ich mit 2,5mm² wählen , um Verluste zu minimieren.Feste Verbindungen natürlich .Im Außenbereich würde ich vom anlöten absehen.Auch würde ich die Anschlüsse mit Farbe o.ä. behandeln , um Oxydation zu minimieren und die Zuleitung im Schutzschlauch verlegen.
LG Martin
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Re: Stromzufuhr unter den Gleisen oder daneben?
Hallo Tim,
wie die Kollegen vorher schon schrieben, es genügt bei fest verbundenen Schienen (Schraubverbinder, Löten ist in der Tat weniger stabil und aufwändiger) eine Einspeisung.
Um den Leitungsquerschnitt der Schienen zu erreichen müsstest du mindestens 7,5 qmm Kupferkabel verlegen, und das zweimal. Dafür gibt es schon 150 - 170 Schienenverbinder zu kaufen.
Hilfreich können allerdings auch kurze "Abkürzungen sein": Ist die Bahn z.B. in eine Acht verlegt, bietet es sich an, am Kreuzungspunkt die beiden Gleise mit kurzen Kabeln zu verbinden. So habe ich meine Bahn am äußersten Punkt (eine Acht mit 65 m Gleislänge) auf weniger als 0,5 V Spannungsabfall bei 5 A Strom gemessen.
Und noch ein Punkt spricht gegen einen Drahtverhau:
Je mehr Einspeisepunkte du hast, desto schwieriger kann die Fehlersuche sein, wo denn nun der Strom fehlt bzw. welches Kabel, welcher Schienenverbinder oder Einspeisepunkt defekt ist.
Und wenn Leitungen verlegt werden: Immer neben dem Gleis, um sie auch einfach austauschen oder von da an weiterverlegen zu können.
Viele Grüße
Holger
wie die Kollegen vorher schon schrieben, es genügt bei fest verbundenen Schienen (Schraubverbinder, Löten ist in der Tat weniger stabil und aufwändiger) eine Einspeisung.
Um den Leitungsquerschnitt der Schienen zu erreichen müsstest du mindestens 7,5 qmm Kupferkabel verlegen, und das zweimal. Dafür gibt es schon 150 - 170 Schienenverbinder zu kaufen.
Hilfreich können allerdings auch kurze "Abkürzungen sein": Ist die Bahn z.B. in eine Acht verlegt, bietet es sich an, am Kreuzungspunkt die beiden Gleise mit kurzen Kabeln zu verbinden. So habe ich meine Bahn am äußersten Punkt (eine Acht mit 65 m Gleislänge) auf weniger als 0,5 V Spannungsabfall bei 5 A Strom gemessen.
Und noch ein Punkt spricht gegen einen Drahtverhau:
Je mehr Einspeisepunkte du hast, desto schwieriger kann die Fehlersuche sein, wo denn nun der Strom fehlt bzw. welches Kabel, welcher Schienenverbinder oder Einspeisepunkt defekt ist.
Und wenn Leitungen verlegt werden: Immer neben dem Gleis, um sie auch einfach austauschen oder von da an weiterverlegen zu können.
Viele Grüße
Holger
Schmalspur IIm im Garten, Regelspur N im Haus
Mein Hobbys
Gartenbahn
DEV Museumseisenbahn
DEV Filmteam
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NRW-Ritter
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Re: Stromzufuhr unter den Gleisen oder daneben?
Hallo Tim,
es kommt wie bei allem auf die Gegebenheiten an.
- Wenn man nur einen Kreis baut ohne Weichen, dann reicht vermutlich wirklich eine Einspeisung in Kombination mit ordentlich verschraubten Schienen.
- Fährst du analog und nutzt Signale + Trenngleise, musst du dir deinen Gleisplan ggf. einmal aufzeichnen und prüfen, ob tote Abschnitte entstehen könnten.
- Wenn hohe Ströme benötig werden (viele Loks, lange Steigungen, Sound, etc.), sollte man eine einzelne Einspeisung gut platzieren. Hier denke ich gerade an ein Abstellgleis, das räumlich zufällig optimal als Einspeisepunkt dienen könnte. Ich finde die Strombrücken unter den Weichen verhältnismäßig dünn und weiß nicht, ob die dauerhaft hohen Strömen standhalten oder nachher wie eine Schmelzsicherung durchbrennen (zB. bei 10A oder gar einem Kurzschluss).
Mag sein, dass meine Bedenken gerade zum letzten Punkt unberechtigt sind. Ein erfahrener Anlagenbauer wird hier sicherlich Licht ins Dunkel bringen.
Gruß NRW-Ritter
es kommt wie bei allem auf die Gegebenheiten an.
- Wenn man nur einen Kreis baut ohne Weichen, dann reicht vermutlich wirklich eine Einspeisung in Kombination mit ordentlich verschraubten Schienen.
- Fährst du analog und nutzt Signale + Trenngleise, musst du dir deinen Gleisplan ggf. einmal aufzeichnen und prüfen, ob tote Abschnitte entstehen könnten.
- Wenn hohe Ströme benötig werden (viele Loks, lange Steigungen, Sound, etc.), sollte man eine einzelne Einspeisung gut platzieren. Hier denke ich gerade an ein Abstellgleis, das räumlich zufällig optimal als Einspeisepunkt dienen könnte. Ich finde die Strombrücken unter den Weichen verhältnismäßig dünn und weiß nicht, ob die dauerhaft hohen Strömen standhalten oder nachher wie eine Schmelzsicherung durchbrennen (zB. bei 10A oder gar einem Kurzschluss).
Mag sein, dass meine Bedenken gerade zum letzten Punkt unberechtigt sind. Ein erfahrener Anlagenbauer wird hier sicherlich Licht ins Dunkel bringen.
Gruß NRW-Ritter
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