Seite 1 von 1
LGB-Kunststoff kleben / verbinden
Verfasst: 14.02.2010, 20:09
von AmanBman
Werte LGB-Fans,
ich bin neu in dem Forum, und habe gleich ein großes Problem.
Nachdem ich seit Jahren nur Neuteile sammele habe ich mich jetzt auch an defekte Teile rangewagt.
Nur: wie klebt man diesen be.....enen LGB-Kunststoff, bzw. wie verbindet man zwei Teile?
Ich habe eine sehr schöne Lok von einem "unwissenden Erben" gekauft. Nur war ein Teil leider abgebrochen.
An alten Schwellen habe ich schon bestimmt 20 verschiedeen Kleber ausprobiert (jeder Modelleisenbahn-Laden, an dem ich vorbeikam, hat mir einen anderes Wundermittel empfohlen, dass ich Depp auch noch gekauft habe). Nur funktioniert keiner davon.
Inzwischen muss ich keine LGB-Kartons mehr an meiner Frau vorbeischmuggeln, sondern Klebstoff-Tuben...
Wer kann mir mit echten Erfahrungen helfen?
Danke.
Verfasst: 14.02.2010, 22:45
von Idefix
es soll da ja einen chemischen kampfstoff geben...
eigentlich funktioniert nur themoverschweissen.
für uns bastler heisst das mit dem lötkolben beide teile...

Verfasst: 15.02.2010, 17:31
von lokrad
Hallo, es gibt (oder es gab) einen Klebstoff für LGB-Kunststoffteile. Dieser nannte sich TECHNICOLL. Mit dem Kleber hat auch LGB damals seine entsprechenden Teile geklebt. Champex-Linden hatte diesen Kleber noch bis vor kurzen im Programm. Vielleicht dort noch mal anfragen.
Gruß lokrad
Verfasst: 15.02.2010, 20:41
von SvenT
Also den harten Kunststoff, der für Wagen und Loks verwendet wird,
den kann man wunderbar mit normalem Epoxid-Harz verkleben.
Ich hab da neulich was verklebt, und musste es dann danach leider nochmal trenne, weil ich blödmann ein Teil vergessen hatte.
Nach dem Brechen konnte man wunderbar sehen, dass ein dünner film des LGB-Kunststoffs noch am Epoxid-Harz anhaftete. Das harz ist also stärker als der Kunststoff.
Andere LGB-Kunststoffe gehen wohl eher schwer zu kleben. Gleisschwellen hatte ich mal probiert zu kleben. Ich hab's aber dann gelassen.
Was "gut" funktionieren sollte ist schweißen. Am besten mit einem in der temperatur regelbaren Lötkolben. Am besten hat man natürlich ein Stück des zu schweißenden Kunststoffs übrig, mit dem man immer fleißig in die frisch geschmolzene Naht tupft, um zusätzliches Material zuzugeben.
Auf die Art habe ich schon mal das Hinterteil eines Autoscheinwerfers repariert. Geht wunderbar, sieht nur absolut grausam aus. Also leider nix für die Sichtseite.
Verfasst: 17.02.2010, 14:32
von Idefix
ich kokel dann immer noch draht oder alte büroklammern quer zum bruch mit rein. das hebt! *frickel*

Verfasst: 17.02.2010, 20:01
von helu50
Hallo,
ein Bekannter von mir ist Zahntechniker und ist Modellbauer.Wir sprachen
mal über das Klebeproblemund er gab mir Prothesenkleber,der klebt alles was an Loks,Wagen oder Schienen abbricht.Und man sieht die Klebestelle später nicht mehr.Gibt es in der Apotheke und Kostet etwa 28 Euro die Tube.Bei richtiger lagerung hält sie fast 2 Jahre.Und es ist Sekundenkleber,
also klebt auch sehr gut die Haut.
Peter
Verfasst: 20.02.2010, 12:49
von RhB-Michel
Hallo,
ich klebe mit Pattex Blitz Plasik flüssig. Der klebt auch PE und PP.
Das Set besteht aus einem Stift (aktivator) und einer kleinen Tube. Ist recht einfach anzuwenden und hält super.
RhB-Michel
Verfasst: 06.05.2010, 18:28
von Willem1956
Hallo Champex LInden hat den kleber noch: Technicoll 8008
Klebt prima!
Mfg Willem.