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von GuRo » 04.01.2009, 15:33
LED´s leuchten nicht spannungs- sondern stromabhängig. Das heißt, das ich zu jeder Spannungshöhe einen anderen Widerstand benötige. Um das zu umgehen, macht man folgendes: Zuerst brauche ich die Kennlinie der LED.
Eine ganz normale LED hat eine Durchbruchspannung von ca 2,1 -2,4 V. Das bedeutet, das sie bei dieser Spannung anfängt zu leuchten. Allerdings sollte der Strom nicht mehr als 0,02 A (20 mA) betragen. Es gibt auch Low Current LED´s, die schon bei zwei mA voll leuchten und nicht mehr vertragen oder wieder andere, die nur mit 500 mA zufrieden sind. Daher einfach beim Kauf fragen, wie hoch der Betriebsstrom sein darf. Bei wechselnden Betriebsspannungen wie beim Analogbetrieb einer Modellbahn nimmt man eine Zenerdiode, die eine Spannung etwas höher als die Durchbruchspannung (Beispiel 3 Volt) durchläßt (Wert kann variabel sein) und einen Vorwiderstand, der sich auf die Zenerspannung bezieht.
Betr.-Spannung - Durchbruchspannung / LED Strom (in A) = Vorwiderstand in Ohm
In diesem Beispiel wäre das
3 - 2,4 / 0,02 = 30 Ohm
Hier nimmt man einen angenäherten Wert, vorsichtshalber den nächst höheren. Alle Teile gibt es im nächsten Elektronikshop und kosten zusammen nicht mal einen Euro, und löten sollte jeder LGB´er auch können. Vor dem Einbau einfach mal Spannung anlegen und prüfen - LED´s leuchten nur polungsrichtig, wenns gar nicht leuchtet, Z-Diode umdrehen. Da die Dinger nur polungsrichtig leuchten, gibt es hier die fahrtrichtungsabhängige Umschaltung der Beleuchtung gratis mit, denn passieren kann der LED nichts, wenn sie falsch herum angeschlossen ist - sie leuchtet nur nicht. (Der von Lehmann eingebaute kleine rote Gleichrichter entfällt !) Einen Wermutstropfen gibt es dabei : Du brauchst für jede LED die Z-Diode und den Vorwiderstand, aber dafür erhältst Du eine Lokbeleuchtung, die nie wieder kaputt gehen kann.
Hallo Kazumba
der Festspannungsregler 5V ist keine so gute Idee, weil die Lok sich bereits bei ca 3V anfängt zu bewegen, der Festspannungsregler braucht aber eine Eingangsspannung, die mindestens 0,7 V über seiner Nennausgangsspannung liegen muss, also 5,7 V - und dann läuft die Lok bereits mit ca 30 % Leistung.
mfG --- GuRo ---