
Ich habe den Beitrag "Weichenverkablung" gelesen

... ein Bastel- bzw. Umbauvorschlag :
Stellimpuls-Verstärkung für LGB-Antriebe
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LGB- (und Piko-) Antriebe für G-Weichen arbeiten mit einem Drehanker, der einen
Permanentmagnet enthält und durch einen Stromimpuls aus der Lage gedrückt wird.
Mit der Zeit wurde der Stellvorgang auf der Anlage eines Freundes im Freiland aber
etwas "müde" und unsicherer ...
Eine kleine Zusatzelektronik richtet die 16V~ Zubehörspannung in eine Gleichspannung
um, lädt je einen Plus- und Minus-Elektrolyt-Kondensator, der bei Druck der Weichen-
taste einen kurzen Impuls liefert und den Antrieb deutlich besser (hörbar ...) umstellt.
Die Besonderheit hier ist, daß für ALLE Weichen ein gemeinsamer "Minus"-Draht
vorhanden ist - alle Weichen sind mit diesem über den gleichen Anschluß (zB. weiss)
miteinander verbunden. Vom Stellpult geht dann zu jeder Weiche nur noch ein einziger
"Plus"-Draht, über den entweder der Plus- oder Minus-Impuls fließt, welche entweder
die "links"- oder "rechts"-Taste vom (Gleisbild-) Stellpult auslöst.
Als Tasten müssen keine teuren Edeldrücker herhalten, kein teures LGB-Pult - es reichen billigste Klinkeldrücker von Reichelt, Conrad und Co. ...
Die Schaltung enthält die Stromversorgung für Die evtl. vorhandenen Weichenlaternen
- in Halbwellenbetrieb, die Birnchen werden genügend hell, aber nicht mehr mit 100%
Spannung verheizt ...
Sind für die Antriebe die Zusatzschalter vorhanden, kann eine Rückmeldung eingefügt
werden.
Versehentliches Drücken einer Taste der falschen Richtung bleibt hier wirkungslos !
Keine Angst, daß man den Antrieb "durchfeuert" ... Die Energie des ElKos reicht nur
für einen Impuls, dann ist wieder nur "Schleichstrom" vorhanden ... bis man den Taster
losläßt und der ElKo sich wieder aufladen kann

man kann den nächsten Impuls auslösen.
Für große Anlagen ist durch den gemeinsamen "Minus" und nur je ein "Plus"-Draht zu
den Weichen eine deutliche Kabeleinsparung möglich.
Die in der Zeichnung angegebenen 220 µF für die ElKos sind ein Richtwert. Größer als
1000 µF sollte er aber auch nicht sein ... Ich habe 470 µF / 50 V eingesetzt.
Bild : Schaltplan + Leiterplatten-Vorschlag, + Verdrahtungsplan (Paint-Zeichnung)
'toyo'